Montag, 26. Dezember 2011

Frohe Weihnachten!

Ich weiss, ihr lest diesen Eintrag alle erst viel später. Ich möchte euch aber an dieser Stelle von Herzen frohe Weihnachten wünschen. Ich hoffe, ihr konntet sie im Kreise eurer Liebsten verbringen. Ich konnte es, und es ist mir bewusst geworden, was für ein Privileg dies war. Geniesst die Zeit zwischen den Jahren und habt ein möglichst sorgenfreies Jahresende.

Samstag, 24. Dezember 2011

Nach drei Tagen Sydney...

...verlasse ich die Stadt schon wieder und gehe nach... Hause :-))). Ursprünglich wollte ich Weihnachten und Neujahr Down Under feiern, aber nachdem mein Gottimeitli Nyah nun bereits auf der Welt ist verspürte ich noch mehr den Wunsch, zumindest kurz zurück zu gehen. "Onkel" André und sein Reisebüro machen es möglich, dass ich in den nächsten 42 Stunden (!) via Peking nach Frankfurt fliegen kann. Mit dem ICE fahre ich dann nach Basel, wo ich meine Familie überrasche. Schaut euch unten die Bilder von meiner Odyssee an, die gleichzeitig das grösste Weihnachtsgeschenk an mich selbst ist.

22.12., 14:50, Randwick Junction

22.12., 16:58, Merry Christmas from Sydney Airport

22.12., 18:52, Die Chinesen sind der Zeit voraus
23.12., 07:06, Peking Airport, Transit Terminal

23.12., 11:48, Immer noch Peking Ariport, Transit Terminal

23.12, 14:39, endlich auf dem Weg nach Frankfurt

23.12, Zeit unbekannt, irgendwo über Russland
23.12., 19:09, Frankfurt Flughafen

23.12., 19:42, Frankfurt Fernbahnhof
24.12., 00:12, Nyah und ich :-) Fragt sich, wer müder ist.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Fremantle... und schon wieder zurück

Gestern habe ich ein paar Freunde aus Sydney getroffen. Nach einem Ausflug nach Fremantle, Vorort und Hafen der Stadt, haben wir uns ins westaustralische Abend- und Nachtleben gestürzt.

Fremantle

Weihnachten in Australien: Weisser Plastiktannenbaum und Cricket im TV

Nightout in Perth
Mittlerweile habe ich aber schon wieder 5 Flugstunden und 3 Zeitzonen hinter mir und bin zurück in meiner Fast-Heimat Sydney, wo ich bei einem Freund wohnen kann. Er war der Torwart unserer Unimannschaft. Fussball verbindet!!!

Unspektakulär: mein neues Zuhause

Freitag, 16. Dezember 2011

Surfing Perth

Die Menschen in Western Australia sind noch mehr "laid back" und noch freundlicher. Die Region ist nicht so touristisch wie der Osten, obwohl die menschenleeren Strände mindestens so schön sind. Perth, sagt man, ist "Sydney in Slow Motion". Der ideale Ort also, um die Seele baumeln zu lassen. Ich besichtige den Kings Park mit Sicht auf Down Town, gehe in die Stadt und versuche mich ein weiteres Mal im Surfen. Ungemütlich ist einzig, dass man etwa einmal pro Tag wegen Haialarm aus dem Wasser geholt wird. Aber auch daran gewöhnt man sich :-).

Sicht auf Down Town Perth vom Kings Park
Perth ist in Weihnachtsstimmung - ich bin's immer noch nicht

Sonnenuntergang in Wester Australia
Surferboy
"Working on our tans"


Dienstag, 13. Dezember 2011

Vom Red Center nach Perth

Nach einem Tag mit erneut fast 40 Grad und unerträglichen Weihnachtssongs, die im ganzen Resort aus den Lautsprechern klingen, habe ich heute den Flug nach Perth genommen. Am Abend erhasche ich noch einen Blick auf den Sonnenuntergang über Scarborough Beach.

Das Ayers Rock Resort

Ein letzer Blick auf Uluru

Hello Western Australia, hello Perth!
Nachtrag: Meine Digicam mit allen Fotos hatte ich im Flugzeug liegen gelassen. Zum Glück hat sie eine Flughafenmitarbeiterin gefunden und vom Rollfeld extra zurückgebracht. Am Abend ist mir dann der Zimmerschlüssel des Hostels abhanden gekommen. Aber auch dieser ist in einem Hamburgerladen am Strand abgegeben worden, und ich habe ihn zurückbekommen. Ich liebe Perth.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Sunrise Tour

Um 4:30 aus dem Bett hüpfen, um einen Stein bei Sonnenaufgang zu sehen. Habe ich auch noch nie gemacht. Aber wir fahren zur "Sunrise Viewing Area" (natürlich wieder extra gebaut, hat mehr Parkplätze als das Joggeli), und der Anblick ist es allemal Wert, etwas weniger zu schlafen.

Sunrise am Uluru, auch der Mond ist dabei

Meine Tour führt mich im Anschluss zum und um den Uluru. Ich erfahre Interessantes über die lokale Aboriginal Community, die wohl die älteste menschliche Zivilisation (!) auf unserer Erde ist. Der Uluru hat - wie viele der bemerkenswerten Naturformationen in Australien - grosse spirituelle Bedeutung für die Ureinwohner; eine Tatsache, die lange nicht von den europäischen Siedlern respektiert wurde. Heute darf man aber auf Bitte der Aboriginal People gewisse Orte am Uluru nicht mehr betreten und/oder fotografieren.

Am Uluru

Farbenkunde: Die rote Farbe des Uluru rührt von der Oxidation des Gesteins, das eigentlich grau ist. Die schwarzen Streifen stammen vom (schmutzigen) Wasser, das eher selten seinen Weg nach Regenfällen ins Tal sucht. Die grüne Wiese und der Baum ist sehr unüblich für das Red Center, allerdings hat es in den letzen Monaten vermehrt geregnet.



Samstag, 10. Dezember 2011

Sunset Tour

Das "Ayers Rock Resort" (anscheinend sind die Australier nicht so schnell mit dem Anpassen der Bezeichnungen) ist eine kleine Wüstenoase mitem im roten Sand des Outbacks. Es besitzt die nötigste Infrastruktur und der einzige Zweck des Resorts ist es, die Touristen zu beherbergen, die den famosen roten Stein fotografieren gehen wollen. Dazu gehöre ja auch ich, und dementsprechend wohne ich wohl oder übel in diesem künstlichen Dorf, das so gar nicht richtig ins Outback passt.
Leider musste ich auch kurzfristig den Anbieter für meine Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangstouren wechseln. Zum Altersschnitt meiner neuen Reisegruppe: Zu Beginn der Kubakrise waren wohl alle schon volljährig.
Die Reise verläuft dementsprechend gemütlich, und wir bewundern zunächst Kata Tjuta, eine imposante, aber weniger bekannte Gesteinsformation in der nähe vom Uluru.

Wie gezeichnet: auf dem Weg zu Kata Tjuta

Zwischen den Felsen von Kata Tjuta

Vor Kata Tjuta
Anschliessen fahren wir zum Sonnenuntergang in die eigens dafür gebaute "Sunset Viewing Area". Das Lichtspiel ist wirklich atemberaubend und ich kann irgendwo verstehen, dass neben mir noch hunderte andere Touris hierher gerauscht sind, um es zu sehen. Faszinierend ist der Felsen an sich, aber fast noch mehr die Tatsache, dass er in mitten einer topfebenen Landschaft steht und fast künstlich erscheint.

Sunset at Uluru




Camel Farm

Mit dem Bus habe ich mich heute auf den Weg Richtung Uluru gemacht. Uluru ist in der Stammessprache der lokalen Aboriginal People der Name des leuchtend roten Felsens, den man auf jeder zweiten Postkarte in Australien sieht. Ayers Rock ist der englische Name; wird aber nicht mehr verwendet, seit die Australische Regierung das Land offiziell den Ureinwohnern zurückgegeben hat.
Uluru liegt in der Nähe von Alice Springs. Zumindest für australische Verhältnisse. 468 Kilometer sind es dann doch.
Zunächst machen wir aber einen Zwischenstopp in einer Kamelfarm. Kamelfarm? Ja, Australien hat wilde Kamele, die zur Gründerzeit aus Ägypten und Co. als Lasttiere importiert wurden, da sie am besten für das unerbittliche Klima im Outback geschaffen waren. Nachdem siche die Erfindung des Automobils auch Down Under rumgesprochen hat, wurden die Kamele jedoch in die Wildnis entlassen, wo sie sich seither gut mit den Känguruhs verstehen.

Auf der Camel Farm


Freitag, 9. Dezember 2011

Alice Springs


Nun bin ich in Alice Springs im Herzen Australiens. Zu einer grösseren Stadt sind es in alle Richtungen mehr als 1000 (!) Kilometer. Die Luft ist trocken und es sind locker 40 Grad hier, Kängurus rennen über den roten Sand und der Todd River führt in 9 von 10 Jahren kein Wasser. Welcome to the Red Center!
Als Australien gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit Telegrafenleitungen von Ost nach West und Nord nach Süd ausgestattet wurde, entstand Alice Springs um eine der Telegrafenstationen. Heute hat die Stadt knapp 30'000 Einwohner, die meisten davon sind Aboriginal People. Ist schon ein spezielles Gefühl, durch die Strassen zu laufen. Wir sind es uns nicht gewohnt, in der Minderheit zu sein…

Alice Springs

Der Todd River, führt ab und zu unterirdisch Wasser, oberirdisch praktisch nie...

In der Übungsstunde mit dem Didgeridoo, ein traditionelles Instrument der Ureinwohner Australiens

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Mit dem Ghan Train nach Alice Springs


Gestern habe ich mich auf den Weg nach Alice Springs gemacht. Über 1500 km und 23,5 Stunden mit dem Zug! Der berühmte Ghan Train verkehrt ein Mal die Woche und fährt uns vom Top End direkt ins sogenannte Red Center, wie das abglegene Zentrum Australiens genannt wird. Die Zugfahrt ist sehr entspannt, viele Leute reisen ebenfalls alleine und bald kenne ich den gesamten Wagen. Wir machen einen Zwischenstopp in Katherine, wo ich endlich ein paar wilde Kängurus vor die Kamera bekomme. Die Landschaft ist im Folgenden nicht besonders abwechslungsreich: Halbwüste (ja, ist keine ganze Wüste…) und ein paar wilde Tiere, sonst nichts. NICHTS. Stundenlang. Hier werden die Dimensionen Australiens offensichtlich. Irgendwann, oder besser gesagt heute morgen, kommen wir dann doch in Alice Springs an. 

The Ghan Train

Katherine (der Ort heisst so, nicht sie in der Mitte)

Violà, wilde Kängurus
In der Abendsonne unterwegs...

...und am nächsten Morgen sieht's immer noch gleich aus

Alice Springs Train Station

Dienstag, 6. Dezember 2011

Litchfield National Park


Früh raus und mit einem gemieteten Hyundai in den 130km entfernten Litchfield National Park. Zum Glück sind die Strassen geteert. Kängurus und Wallabies hüpfen hier regelmässig über die Strasse, und auch sonst hat der Nationalpark einiges zu bieten. Baden in den „Billabongs“ (Wasserlöcher) ist kein Problem, da es nur Süsswasserkrokodile hat… (siehe voriger Post).

On the Road

Zwischenstopp in Batchelor

Beweisfoto

Termitenhügel

Litchfield National Park
Wangi Falls

Golden Orb Spider


Buley Rockhole

Montag, 5. Dezember 2011

Crocodilus Park & Zoo


Heute war ich im Crocodilus Park & Zoo und habe gelernt, dass Süsswasserkrokos angeblich friedlich sind, ihre Kolegen im Salzwasser dann aber eher weniger. Aha.

Salzwasserkrokodile, wie man sie hier auch in der Wildnis trifft

Fütterung
Fütterung


Es will nur spielen...